Zum Abschluss meines Adventskalenders
24 Tage lang durfte ich Dich, Deine Familie & Deine Freunde mit vielen kleinen Tools, Gedanken und Geschichten durch den Advent begleiten.
Wenn du beim Mitlesen genickt, gelächelt, nachgedacht oder dich erkannt hast und meine Arbeit wertschätzen möchtest, freue ich mich über eine freiwillige Spende, Stichwort: „Adventskalender“.
Ob für die Kaffeekasse
oder Dankeschön deluxe
– alles darf, nichts muss.
Du hilfst mir damit, auch künftig solche Inhalte frei zu teilen – damit sich wirklich ALLE auf den Weg der bewussten Heilung von Körper & Seele machen können. Auch die, denen die finanziellen Möglichkeiten dazu gerade fehlen.
Feliz Navidad & viel Spaß, Freude und innere Heilung beim Umsetzen der vielen kleinen Impulse, die Du hier immer wieder nachlesen kannst,
Deine Miriam Völling, Lösungen mit Herz
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Herzlich Willkommen beim 1. Adventskalender der Körper & Seele nährt!
24. Tag: Hab keine Angst vor Veränderung. Denn sich zu verändern, bedeutet ZU LEBEN! 💓
Umso älter wir werden, desto mehr macht uns Veränderung Angst.
Erinnere Dich an Tag 17: “ Die Macht der Gedanken“ und an die „Geschichte mit dem Hammer“ von Tag 10.
=> Die meisten Dramen passieren ausschließlich in unserem Kopf , während die schönen Dinge im realen Leben geschehen. 😃
Die Raupe 🐛 weiß nicht, was mit ihr passiert, wenn sie sich verpuppt und noch viel weniger, wie schön es sein wird, die Flügel auszubreiten und der Sonne entgegenzufliegen. 🦋
Im Bauch unserer Mutter konnten wir uns kein Leben außerhalb vorstellen…
Später versetzte uns allein die Abwesenheit unserer Mutter in Panik – bis wir in das Alter kamen, wo wir alles „alleine“ machen wollten und Mutter & Familie einfach nur noch „ätzend“ und „nervend“ war.
Unser Leben ist eine endlose Abfolge von Veränderungen:
KiTa, Schule, Ausbildung(en), Studium, verschiedene Berufe, Reisen, Umzüge, neue Umgebungen, neue Freunde, neue Partner/innen, eigene Kinder – Du siehst: Veränderungen begleiten unser ganzes Leben!
Mach es dem 🦋 gleich: Verbinde Dich mit Deiner Quelle, Deinem Ursprung, Deiner Spiritualität und öffne Dich für das POSITIVE und dem KRAFTVOLLEM in jeder Veränderung. 💫
Lasst uns zusammenhalten und uns gegenseitig mental und real unterstützen! 🙏 Lasst uns gemeinsam was unternehmen, kochen, feiern, spazieren gehen, telefonieren, singen, tanzen, lieben und das Leben FEIERN! 💥💃🏼🕺🏼
23. Tag: Ausruh-Inseln.
Umso mehr wir erledigen müssen, desto chaotischer verlaufen in der Regel unsere Tage. Dieser energiesaugenden Abwärtsspirale entkommst Du durch bewusste Ruhe-Inseln!
Schaffe Dir, mehrfach am Tag (!), kleine Auszeiten, also Zeiträume von 5 – 30 Minuten, in denen Du NUR WAS FÜR DICH tust!
Das Ziel ist: aktiv und unabhängig von anderen Deine Batterien wieder aufzufüllen. Dich mit Kraft, positiver Energie, Lebensfreude, Lust am Leben und dem bewussten Genießen des Augenblicks zu füllen!
Dazu eignet sich z.B.:
😴 ein kleines Nickerchen
📖 ein spannendes Buch (das uns träumen und die Zeit vergessen lässt)
🛀🏽 ein Schaumbad mit Kerzen
☕ ein liebevoll zubereiteter Cappuccino/Kakao
🍰🍪 das bewusste Genießen von Keksen oder Kuchen
💃🏼 einmal durch den Garten tanzen
🧎🏻♀️ eine kurze Meditation
🚶🏼♂️ein kleiner Spaziergang (OHNE Handy)
🖌️ kreatives Gestalten
😄🤣 Lachen
Du hast keine Zeit dafür? ⏱️
NIMMT SIE DIR! Ich verspreche Dir: 15 Minuten Batterien aufladen, bringt Dir 2 Stunden Zeitersparnis für danach – weil Du im Anschluss energiegeladen, fröhlicher, konzentrierter und zielbewusster an Deine noch offene To-Do-Liste herangehst.
22. Tag. Es gibt kein Richtig oder Falsch – Jeder Weg ist Dein persönlicher Lehrmeister.
Aufgabe: Nur heute nehme ich mir vor, mein Augenmerk auf das LERNEN zu richten, anstatt auf meine Wut, Selbstverurteilung, Selbst- und/oder Fremdbestrafung.
Wo hat Dich (und sei es nur ein Hauch) Deines Bauchgefühls oder einer „Eingebung“ Dich vorher gewarnt? Z.B. mit dem Satz im Kopf: „Stell die Tasse lieber nicht so nah an die Kante, sie könnte herunterfallen.“ Anstatt mich über den verschütteten Inhalt zu ärgern und die verlorene Zeit aufzuregen, die ich brauche, um wieder Ordnung in das daraus entstandene Chaos zu bringen, darf ich mich heute selbst anlächeln und mir versprechen, beim nächsten Mal gleich auf diesen „internen Warnhinweis“ zu hören.
Wenn ich mich verfahre oder wegen einer Baustelle gezwungen werde, einen Umweg zu fahren, kann ich mich wie gewohnt darüber aufregen ODER ganz BEWUSST die neue Umgebung wahrnehmen! Die Landschaft genießen und mir z.B. beim Vorbeifahren an fremden Gärten neue Ideen für meinen eigenen holen.
Ich wünsche Dir einen fantastischen Montag!
21. Tag: Mein Lächeln am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen.
Wie spät ist es, jetzt, wo Du den Adventskalender öffnest? Was hast Du bereits alles erledigt?
Vielleicht bist Du schon etwas länger wach, warst bereits im Badezimmer 🪞, hast Dich frisch gemacht 🧼, angezogen 👔👗und Deinen ersten ☕ gemacht und möglicherweise bereits zu Dir genommen.
Wie oft hast Du dabei gelächelt❓
Ups, da war ja was…!
Ja, auch ich erwische mich immer wieder selbst dabei, wie ich mir morgens müde und mürrisch dreinblickend die Zähne putze 🚰 um mich danach, mit herunterhängenden Mundwinkeln, der allmorgendlichen Kleiderfrage zu widmen 🤷🏼♀️. Erst in der Küche fällt mein Blick bewusst auf den ersten Smiley! Den 🙂 am Badspiegel übersehe ich mittlerweile, den am Kühlschrank gewohnheitsmäßig auch, also habe ich mir einen NEUEN auf den Wasserkocher geklebt – DER WIRKT!
Ich erinnere mich augenblicklich daran, dass ich ja LÄCHELN wollte! Also LÄCHLE ich – und muss über mich selbst grinsen.
SPÜRBAR ziehen sich die Mundwinkel nach oben – oh, Muskeltraining 😁💪, auch gut (zumindest in meinem Alter, ich werde schließlich nicht jünger). Und schon spüre ich, wie sich meine Schultern senken und entspannen. Was sich ent-spannt, muss vorher ja an-gespannt gewesen sein. War mir gar nicht aufgefallen. Aber das ENTSPANNEN habe ich zur Kenntnis genommen. 🙂
Also weiter, ich wende mich meinem Toaster zu – der nächste neue Smiley. Hartnäckige Wegbegleiter, diese kleinen gelben Dinger. Ich muss tatsächlich über meinen Smiley-Tick lachen. Zumindest gehen meine Lippen ein klein wenig auf beim grinsen, das darf ich so früh am morgen schon verhalten „Lachen“ nennen.
Ich atme tief ein und bemerke die Freude über das Leben in mir. In meinem Bauch und in meinem Herzen. Das Leben ist sooo schön: Das Haus ist trocken & warm (auf Mallorca keine Selbstverständlichkeit), ich habe einen vollen Kühlschrank, der erste Kaffee wurde mir heute morgen sogar ans Bett gebracht ☕ – und ich bin gesund und munter.
Unendlich viele Gründe, das Lächeln und die gefühlte Dankbarkeit (die sich wirklich WARM anfühlt) einfach beizubehalten!
🙂🙃😄😁😃
Nochmal zurück zu gestern: Um WAS beneidest Du andere Menschen und warum glaubst DU, dass Du NICHT das gleiche Recht/Glück, bzw. den gleichen oder sogar noch mehr Erfolg haben kannst?
Was UNTERSCHEIDET DICH von allen anderen ❓❓
Welche Eigenschaften siehst Du an DIR SELBER, welche Dich EINZIGARTIG machen❓
Alles, was Du Dir vorstellen kannst, ist machbar!
Möglicherweise musst Du Dich dazu aber von Deiner Vorstellung trennen, dass dies auf eine ganz bestimmte Art und Weise zu geschehen hat.
1. Konzentriere Dich auf das ZIEL!
2. Konzentriere Dich täglich auf die positiven Gefühle , die Du mit dem Erreichen dieses Zieles verbindest und
3. setze Gott / die universelle Quelle davon in Kenntnis, dass Du bereit bist, den Weg zum Ziel auch auf für Dich total unvorstellbaren Wegen zu erreichen, auf eine Art und Weise, die Du möglicherweise noch nie in Erwägung gezogen hast.
Solange wir versuchen, ein bestimmtes Ziel (Haus, Auto oder definierte Position in der Firma) auf gleichem Wege wie andere vor uns zu erreichen, werden wir sehr oft scheitern!
Weil wir uns auf den Weg konzentrieren und nicht auf unsere Emotion, welche wir uns vom erreichen des gesetzten Zieles erhoffen!
Unser Bedürfnis, ein bestimmtes Gefühl erleben zu dürfen, ein individuelles Bedürfnis von uns damit zu stillen, erfordert sowohl einen individuellen und einzigartigen Weg, wie auch die innere Erlaubnis, am Ende etwas anderes, womöglich viel besseres von Gott oder unter universellen Quelle geschenkt zu bekommen. 🎁
18. Tag. Um was beneiden Dich Deine Bekannten und Freunde?
Aufgabe: FRAGE heute mal mehrere Freunde und Bekannte von Dir, OB und wenn für WELCHE Dinge, Erlebnisse und/oder Eigenschaften sie Dich BENEIDEN. Lasse Dich von ihren Antworten überraschen. 😃
Um welche Dinge, Erlebnisse und/oder Eigenschaften beneidest DU sie?
Wenn Du magst, teile es ihnen ebenfalls mit. Und schau genau hin, wie sie reagieren.
Genieße diese sehr wertvolle Erfahrung! 🍀
17. Tag: Die Macht der Gedanken.
Woran denkst Du den ganzen Tag? Wir haben ca. 70.000 Gedanken pro Tag (!)
Wie viele Sachen stimmen davon? Wie viele werden wahr bzw. Realität? Welche dieser Gedanken bringen Dich zum Lächeln und welche zum weinen?
Wie viele bereiten Dir gute Laune 🙂 und lassen Dich sofort aufrechter und beschwinkter gehen und wie viele lassen Deine Muskeln verhärten und bringen Deinen Kopf und Rücken dazu, sich augenblicklich energielos und resigniert zu beugen? 😞
Denk an die Hammergeschichte zurück und beobachte Dich heute, wie viel Zeit Du mit „Gedanken-Filme“
verbringst.
Wie oft sagt Du Dir selbst: „Okay, ich versuche es mal?“ Ein „Versuch“ bezieht immer die Möglichkeit des Scheiterns mit ein – wie viel Kraft ist Dir soeben durch dieses eine Wort verloren gegangen?
Vergiss nie: Du bist, was Du denkst!
Der zerbrochene Topf wird nicht heil, wenn wir nichts tun.
Aber er wird EINZIGARTIG und WUNDERSCHÖN, wenn wir etwas NEUES, NOCH NIE DAGEWESENES aus ihm formen! 🪴
Gerade an Tagen, an denen es uns schwer fällt, positiv denkend in die Zukunft zu schauen, empfiehlt es sich, das „Größere“ hinter allem zu sehen und darauf zu vertrauen, dass NICHTS OHNE GRUND geschieht.
Und im nächsten Schritt zu schauen, was wir PERSÖNLICH dazu beitragen können, dass sich unser Schmerz in etwas HEILSAMES transformieren kann.
Der angekettete Elefant 🐘
Eine Geschichte von Jorge Bucay:
Als ich ein kleiner Junge war, war ich vollkommen vom Zirkus fasziniert und am meisten gefielen mir die Tiere. Vor allem der Elefant hatte es mir angetan. Wie ich später erfuhr, ist er das Liebalingstier vieler Kinder. Während der Zirkusvorstellung stellte das riesige Tier sein ungeheures Gewicht, seine eindrucksvolle Größe und seine Kraft zur Schau. Nach der Vorstellung aber und auch in der Zeit bis kurz vor seinem Auftritt, blieb der Elefant immer am Fuß an einen kleinen Pflock angekettet.
Der Pflock war allerdings nichts weiter als ein winziges Stück Holz, das kaum ein paar Zentimeter tief in der Erde steckte. Und obwohl die Kette mächtig und schwer war, stand für mich ganz außer Zweifel, dass ein Tier, das die Kraft hatte, einen Baum mitsamt der Wurzel auszureißen, sich mit Leichtigkeit von einem solchen Pflock befreiten und fliehen konnte.
Dieses Rätsel beschäftigt mich bis heute. Was hält ihn zurück? Warum macht er sich nicht auf und davon? Als Sechs- oder Siebenjähriger vertraute ich noch auf die Weisheit der Erwachsenen. Also fragte ich einen Lehrer, einen Vater oder Onkel nach dem Rätsel des Elefanten. Einer von ihnen erklärte mir, der Elefant mache sich nicht aus dem Staub, weil der dressiert sei. Meine nächste Frage lag auf der Hand: „Und wenn er dressiert ist, warum muss er dann noch angekettet werden?“
Vor einigen Jahren fand ich heraus, dass zu meinem Glück doch schon jemand weise genug gewesen war, die Antwort auf die Frage zu finden: Der Zirkuselefant flieht nicht, weil er schon seit frühester Kindheit an einen solchen Pflock gekettet ist!
Ich schloss die Augen und stellte mir den wehrlosen neugeborenen Elefanten am Pflock vor. Ich war mir sicher, dass er in diesem Moment schubst, zieht und schwitzt und sich zu befreien versucht. Und trotz aller Anstrengung gelingt es ihm nicht, weil dieser Pflock zu fest in der Erde steckt. Ich stellte mir vor, dass er erschöpft einschläft und es am nächsten Tag gleich wieder probiert, und am nächsten Tag wieder, und am nächsten… Bis eines Tages, eines für seine Zukunft verhängnisvollen Tages, das Tier seine Ohnmacht akzeptiert und sich in sein Schicksal fügt. Dieser riesige, mächtige Elefant, den wir aus dem Zirkus kennen, flieht nicht, weil der Ärmste glaubt, dass er es nicht kann. Allzu tief hat sich die Erinnerung daran, wie ohnmächtig er sich kurz nach seiner Geburt gefühlt hat, in sein Gedächtnis eingebrannt. Und das Schlimme dabei ist, dass er diese Erinnerung nie wieder ernsthaft hinterfragt hat. Nie wieder hat er versucht, seine Kraft auf die Probe zu stellen.
Uns allen geht es ein bisschen so wie diesem Zirkuselefanten: Wir bewegen uns in der Welt, als wären wir an Hunderte von Pflöcken gekettet. Wir glauben, einen ganzen Haufen Dinge nicht zu können bloß, weil wir sie ein einziges Mal, vor sehr langer Zeit, damals, als wir noch klein waren, ausprobiert haben und gescheitert sind. Wir haben uns genauso verhalten wie der Elefant, und auch in unser Gedächtnis hat sich die Botschaft eingebrannt: Ich kann das nicht, und ich werde es niemals können. Mit dieser Botschaft, der Botschaft, dass wir
machtlos sind, sind wir groß geworden, und seitdem haben wir niemals mehr versucht, uns von unserem Pflock loszureißen.
Der einzige Weg herauszufinden, ob du etwas kannst oder nicht, ist, es auszuprobieren, und zwar mit vollem Einsatz. Aus ganzem Herzen!
Der Fischer und der Investmentbanker
Ein Fischer saß am Strand, wo er gerade mit seinem Boot anlegt hatte. Es war Mittag und drei gefangene Thunfische lagen neben ihm.
Da kam ein junger Investmentbanker vorbei und fragte ihn: „Warum fangen sie nicht noch ein paar mehr Fische, es ist doch noch früh.“
Der Fischer antortete: „Ach wissen Sie, Ich habe heute noch ein paar schöne Dinge vor. Ich möchte noch mit meiner Familie zusammen sein. Später möchte ich mich mit ein paar Freunden treffen, Wein trinken und ein bisschen Musik spielen. Dann möchte ich mich noch ein bisschen hinsetzen und den Tag genießen und einfach nichts tun.“
Der Investmentbanker erklärte ihm: „Ja wissen Sie, ich habe da eine ganz tolle Idee für sie. Wenn Sie einfach nur jeden Tag ein paar Stunden mehr arbeiten würden, dann könnten sie ein paar mehr Fische fangen und das Geld sparen und sich davon nach einiger Zeit ein größeres Boot kaufen. Mit dem größeren Boot könnten sie dann noch mehr Fische fangen. Und sie könnten diese größere Menge direkt über den Großhändler für mehr Geld verkaufen. Sie würden größere Profite machen und dann könnten sie irgendwann selbst eine Fabrik kaufen. Nach einiger Zeit könnten sie dann sogar an die Börse gehen und ihre Firma verkaufen, für Millionen. Dann wären sie Millionär und könnten das Leben genießen. „
Der Fischer fragte den Investmentbanker daraufhin: „Wie lange würde das ganze ungefähr dauern?“ Und der Investmentbanker antwortet: „Na, so 15 – 20 Jahre etwa, wenn sie Glück haben.“
Der Fischer fragte den Investmentbanker weiter: „Und was würde ich dann tun, wenn ich das gemacht hätte, wenn ich das verkauft hätte?“
Der Investmentbanker überlegte einen Moment und antwortete dann: „Naja, dann könnten sie den Tag mit ihrer Familie verbringen, den Abend mit ihren Freunden zusammen sein, Musik machen, Wein trinken, und auch einfach mal nichts tun. Und dann hätten sie auch noch Zeit ein bisschen fischen gehen.“
Der Fischer schaute erstaunt auf: „Ja das ist doch genau das, was ich jetzt gerade tue.“
Eine schöne Geschichte, die perfekt illustriert, dass wir ein sehr viel einfacheres und schöneres Leben haben könnten, wenn wir uns nicht auf die Mittel zum Zweck (Arbeit, Geld) konzentrieren, sondern direkt auf das Endziel: Auf die Dinge, die uns wirklich wichtig sind!
12. Tag: Was macht mich wirklich glücklich?
Ich lade Dich ein, Dich heute mal 10 Minuten mit einem leckeren Tee, ein paar Keksen und einem leeren Blatt Papier hinzusetzen und Dir Gedanken darüber zu machen, was Dich WIRKLICH glücklich macht! 📝
Ist es womöglich…
🙂 …jeden Morgen selbständig aufstehen zu können (auch, wenn das Knie oder Kreuz dabei knackt), anstatt auf fremde Hilfe angewiesen zu sein?👩🏼🦼
🙂 …eine liebevolle Umarmung daheim oder am Arbeitsplatz? 🫂
🙂 … ein Kinderlächeln? 👶🏻
🙂 … das meine kleinen Wünsche in Erfüllung gehen? 🧞♀️
🙂 … wahre Freundschaft? 🤗
🙂 … helfen zu können? 🪄
🙂 … Mein Job? 💵
🙂 … mein Partner/in? 💞
🙂 … die Liebe meiner Kinder? 👩👧👦
🙂 … meine Haustiere? 🐶🐱🐰
🙂 … das ich genug Geld habe, um mir eine Wohnung, eine Auto und einen vollen Kühlschrank leisten zu können? 💰
🙂 … ein stundenlanges Gespräch mit einer mir vertrauten Person? 🗣️👥
🙂 … Ehrlichkeit? 🤘🏼
🙂 … angelächtelt zu werden?
🙂 … Respektvoll behandelt zu werden? 🪶
Oder beziehe ich mein Glück eher über Statussymbole und Äußerlichkeiten?
Umso mehr ich mein Glück von äußeren Umständen und dem Wohlwollen anderer Menschen abhängig mache, umso unsicherer und schwächer fühle ich mich.
Heute bereite ich unerkannt eine Freude:
🥤🥐 Ich bringe jemanden eine heiße Schokolade, Kaffee oder ein belegtes Brötchen mit, der es sich sonst nicht leisten kann.
💐🍫 Ich hänge meinem Nachbar/in selbstgebackene Plätzchen, Blumen oder Pralinen an die Türe.
🎁 Oder stelle still und leise einem meiner Arbeitskollegen/innen etwas Nettes auf den Schreibtisch.
🚌🚕 Genau so gut kann ich dem Bus- oder Taxifahrer/in mit einer Kleinigkeit den Tag versüßen oder jemanden vom Personal. 🥧🍪
Aus: Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklichsein
Die Geschichte mit dem Hammer
Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar aber hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommen ihm Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. – Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“
Was lernen wir aus dieser Geschichte? => Über 90 % der Tragödien finden ausschließlich in unserem Kopf statt!
Entscheide Dich nur heute dafür, jeder vermeintlich negativen Situation ihr Gutes abzugewinnen.
Erweitere Deinen Sicht-Horizont und öffne Dich bewusst für das „größere“ hinter den Dingen und kleinen Ereignissen. 🙏🏻
Stellst Du Dir auch ständig die Frage nach dem „Warum?“
Warum etwas passiert ist? Warum gerade Dir? Warum jetzt?
Diese Fragen wirken sinnvoll, rauben Dir letzendlich aber nur Energie.
Viele „Warums“ haben keine Antwort – oder keine, die etwas besser macht.
Viel hilfreicher ist es, zu akzeptieren, dass die Dinge sind, wie sie sind.
Anzuerkennen, dass um uns herum Kräfte wirken, die unendlich viel größer und allumfassender sind, als wir uns auch nur annähernd vorstellen können.
Frage Dich lieber: WOFÜR. Was kann ich aus dieser Situation lernen?
- Nicht als Strafe, nicht als moralische Lektion – sondern als Möglichkeit.
- Wo wirst Du stärker?
- Wo wirst Du klarer?
- Welche Transformationsmöglichkeiten liegen in dieser Situation? Also Möglichkeiten, dich positiv zu verändern, Dich neu auszurichten?
Am Ende hast Du immer die Wahl: vom Schlimmsten auszugehen – oder davon, dass alles Dir am Ende zum Besten dient. 💛 💛
7. Tag im Adventskalender
Heute werde ich AKTIV!
Frei nach dem Motto: Wie INNEN so AUßEN, kümmere ich mich heute um EINE EINZIGE meiner vielen kleinen Baustellen.
10 MINUTEN REICHEN!
Denk an die perfekte Mauer und lächle milde zu Dir selbst: Ja, nur 10 Minuten und nur eine einzige Sache!
Die perfekte Mauer – oder: Wie Perfektionismus den Blick auf das eigene Potential trübt.
Hierzu eine alte buddhistische Geschichte: Ein Mönch hatte die Aufgabe, im Klostergarten eine Mauer zu bauen. Da er noch nie zuvor gemauert hatte, war diese Aufgabe nicht einfach. Aber er gab er sich die größte Mühe, alle 1000 Steine, die dafür nötig waren, gerade und gleichmäßig aufeinander zusetzen und einzupassen. Als die Mauer nach einer Woche harter Arbeit schließlich fertig war, trat der Mönch voller Stolz einen Schritt zurück, um sein Werk zu begutachten.
Da sah er, das durfte doch nicht war sein, dass fünf Steine schief in der Mauer saßen. Ein grauenhafter Anblick! Noch bevor der Klostervorsteher diese Schande sehen konnte, riss er die Mauer ein – und fing am nächsten Morgen von vorne an.
Am Ende der Woche war die Mauer endlich fertig. Da sah er, das durfte doch nicht war sein, drei schiefe Steine im Mauerwerk. Drei Steine, die jeder von weitem sehen konnte! Schnell riss er die Mauer ein – und fing am nächsten Morgen von vorne an.
Nach wenigen Stunden kam der Klostervorsteher vorbei und erkundigte sich, warum die Mauer erst drei Reihen aufwies. »Weil es eine perfekte Mauer wird« , antwortete der Mönch, und mauerte fleißig weiter. Tag für Tag. Von früh bis spät. Bis sie erneut fertig war. Da sah er, das durfte doch nicht war sein, dass plötzlich sechs Steine schief in der Mauer saßen. Obwohl er sich doch noch mehr Mühe gegeben hatte, als bei den ersten beiden Versuchen!
Gerade wollte er auch diese Mauer einreißen, als der Klostervorsteher vorbei kam und ihm Einhalt gebot: »Stopp! Warum willst du diese wunderschöne Mauer einreißen?«
»Siehst du nicht die 6 Steine, die sich beim mauern gelöst und nach vorne gedrängt haben?«
»Ja, ich sehe einen«, antwortete der Klostervorsteher, „und wenn ich lang genug suche, werde ich auch die anderen finden. Nun lass es gut sein, die Mauer ist fertig, mach dich woanders nützlich.«
Mit gesenkten Kopf entfernte sich der Mönch von der mangelhaften Mauer und mied fortan diesen Bereich des Garten.
Viele Monate später, als er einem hohen Besucher den Klostergarten zeigte, kamen sie zufällig an der Mauer vorbei. Der Gast blieb stehen und begutachtete das Mauerwerk. »Das ist aber eine schöne Mauer!«
“Mein Herr” , erwiderte der Mönche überrascht, “haben sie einen Sehfehler? Fallen ihnen denn nicht die sechs schiefen Mauersteine auf?”
Die nächsten Worte des Gastes veränderten die Einstellung des Mönches zu seiner Mauer, zu sich selbst und zu vielen anderen Aspekten des Lebens grundlegend.
»Ja«, sagte der Gast, »ich sehe die hervorstehenden, in Ihren Augen fehlerhaften Backsteine, aber ich sehe auch 994 perfekt in Reih und Glied eingefügten Steine.«
Der Mönche war überwältigt. Zum ersten Mal sah er, neben den sechs schiefen Mauersteinen, auch die vielen anderen Steine. Sie alle waren tatsächlich perfekt eingesetzt.
Bisher hatte er sich nur auf seine Fehler konzentriert und war allen anderen gegenüber blind gewesen.
Heute bleibe ich bei mir, was meine Gefühle angeht.
Wenn uns eine Person oder eine Situation wütend macht, gehen wir in der Regel ins Außen, also in einer Angriffsposition:
😠 „Warum verletzt du mich immer?“
😠 „Du bist so ein A****!“
😠 „Ich hasse Dich (für das, was Du gerade getan oder gesagt hast)!“
In Wirklichkeit sind wir traurig und wütend über das GEFÜHL, dass unser Gegenüber gerade in uns ausgelöst hat.
Wenn mir jemand sagt, dass ich z.B. eine hässliche Frisur oder einen zu kleinen/großen Busen habe, kann er mich nur dann damit treffen, wenn ich diesbezüglich verunsichert oder unzufrieden bin. Wenn ich Happy mit meiner Frisur/Brust bin, können mich seine oder ihre Worte nicht verletzen! Dann hat mein gegenüber eben ein anderes Schönheitsbild oder eine andere Vorliebe, die ich gut stehen lassen kann.
Daher lade ich dich heute von Herzen ein, jedes Mal, wenn Dich jemand verbal angreift oder mit seinem Verhalten auf die Palme bringt, hinzuschauen, warum er es überhaupt schaffen konnte.
Einen schönen guten Morgen! 🌻
Heute möchte ich Dich einladen, ganz bewusst hinzuschauen 🧐 und wahrzunehmen, welche und wie viele Situationen Dich jeden Tag Nerven. Schreibe sie nur heute auf. Jeden einzelnen Gedanken wie:
😖 „Oh nein, jetzt schon aufstehen.“
😖 „Verdammt, vergessen, neue Butter einzukaufen. Und der blöde Kaffee geht auch zu Neige.“
😖 „Ich muss unbedingt die Wohnung saugen und Staub wischen und habe Null Lust.“
😖 „Xy bittet um Rückruf. Das kann nix Gutes bedeuten. Die will sich bestimmt nur wieder auskotzen, anstatt ihr Leben endlich mal auf die Reihe zu bekommen.“
🖋️ Und DANN bitte ich Dich, liebevoll jeden einzelnen Gedanken in sein positives Gegenteil umzukehren! So, wie auf dem Foto. Nicht nur im Kopf, sondern wirklich schriftlich!
Du wirst spüren, wie das Lastgefühl auf den Schultern sofort leichter wird und der Druck im Bauchraum nachlässt.
Viel Spaß beim Ausprobieren! 🥳🙏🏼
Kein Ereignis in unserem Leben ist an sich schlimm oder gut. Erst unsere Annahme, wohin es uns führen mag, macht es dazu.
Dazu eine alte chinesische Taogeschichte:
Es war einmal ein Bauer in einer armen Dorfgemeinschaft. Man hielt ihn für gut gestellt, denn er besaß ein Pferd, mit dem er pflügte und Lasten beförderte.
Eines Tages lief ihm jedoch sein Pferd davon. Alle seine Nachbarn riefen, wie schrecklich das sei, aber der Bauer meinte nur: „Wer weiß, wozu es gut ist.“ Ein paar Tage später kehrte das Pferd zurück und brachte zwei Wildpferde mit.
Die Nachbarn freuten sich alle über sein günstiges Geschick, doch der Bauer sagte nur: „Wer weiß, wozu es gut ist“.
Am nächsten Tag versuchte der Sohn des Bauern, eines der Wildpferde zu reiten. Das Pferd warf ihn ab und er brach sich ein Bein.
Die Nachbarn übermittelten ihm alle ihr Mitgefühl für dieses Missgeschick, aber der Bauer sagte wieder: „Wer weiß, wozu es gut ist.“
In der nächsten Woche kamen Rekrutierungsoffiziere ins Dorf, um die jungen Männer zur Armee zu holen. Den Sohn des Bauern wollten sie nicht, weil sein Bein gebrochen war. Als die Nachbarn ihm sagten, was für ein Glück er hat, antwortete der Bauer: „Wer weiß, wozu es gut ist….“
Was will uns diese Geschichte lehren?
Das wir JEDEM, auf dem ersten Blick negativen Ereignis, ab sofort einen positiven „Wer weiß, wozu es gut ist“ – Aufkleber verpassen, unser Lächeln 🙂 aufsetzen und bei einer Tasse Tee ☕ abwarten, welche Überraschung sich Gott / das Universum diesmal für uns ausgedacht hat. 🙏🍀💖
Das tägliche Lächeln 🙂
Das tägliche Lächeln beruht auf der wissenschaftlich bewiesenen Erkenntnis, dass der Körper in direkter Verbindung mit ALLEN Emotionen steht.
Beispiel: Hunde, die Angst haben, klemmen ihre Rute fest unter den Bauch. Zieht man die Rute nun zwischen den Hinterbeinen hervor und hält sie steil nach oben, so wie sie ein selbstsicherer Hund trägt, beginnt sich das Tier binnen kürzester Zeit zu entspannen. Er kann gar nicht anders. Der Körper folgt dem Signal seiner Rute: »Mir geht es gut!«
Probiere es selbst! Lächle ab sofort JEDEN TAG mehrfach bewusst und ohne jeden äußeren Anlass!
Ganz besonders in stressigen Situationen oder solchen, die Dich gereizt oder wütend machen.
Anfangs kann es hilfreich sein, wenn Du Dir an verschiedenen Punkten Deiner Wohnung, z.B. auf den Badezimmerspiegel, die Kaffeemaschine, auf dem Handy oder im Auto einen großen lächelnden Smiley klebst. 🙂
Jedes Mal, wenn Dein Blick darauf fällt, folgst Du seiner Einladung – und lächelst! Ja, mag sein, dass es sich am Anfang noch verkrampft und unecht anfühlt, das macht nichts!
Halte Deine Mundwinkel für mindestens 20 Sekunden in dieser Position und atme 3x langsam aus und ein.
Beobachte, was mit Deinem Körper passiert:
❓Wie reagieren Deine Schultern?
❓Wie verändert sich der Druck in Deinem Bauch?
❓Musst Du womöglich lachen, weil Du Dir so albern vorkommst, oder entstehen gar neue, positive Gedanken in Deinem Kopf?
Nutze die Chance, ohne jeden Anlass zu lächeln, bitte so oft wie möglich.
🙂 Lächle Dich selbst im Spiegel beim Zähneputzen an und während Du wartest, dass Dein Kaffee fertig durchläuft oder dein Tee zieht. ☕
Ab heute trainieren wir 24 Tage lang einen Muskel, der ab sofort mehr Leichtigkeit & Lebensfreude in Dein Leben bringt: Deinen Blick auf das Gute.
Was ist Dein allererster Gedanke, wenn Du morgens die Augen öffnest?
Bevor Du aufstehst, bevor das Handy in deine Hand wandert, bevor der Alltag Dich verschlingt…
Ich lade Dich ein, in den nächsten 24 Tagen eine kleine, aber machtvolle Übung direkt nach dem Aufwachen zu machen:
Beobachte 30 Sekunden lang Deine ersten Gedanken.
Ohne Bewertung. Einfach nur wahrnehmen.
Denkst Du an Deine Träume?
Planst Du bereits den Tag durch?
Oder kommen gleich schwere Gedanken, Sorgen, Druck?
Bleib 30 Sekunden länger liegen – und FÜHLE bewusst Dankbarkeit.
Ja, fühlen. Nicht denken.
Richte Deine Aufmerksamkeit auf das, was jetzt gerade da ist und gut ist, zum Beispiel:
Dein sicheres Zuhause.
Dein warmes Bett.
Den vollen Kühlschrank.
Dein Wunderwerk Körper – mit allem, was gesund, beweglich und stark ist.
Die Tatsache, dass Du einen neuen Tag geschenkt bekommst.
Lass dieses Gefühl 30 Sekunden wirken.
Mehr ist nicht nötig. Der Effekt ist trotzdem massiv.

